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Am 25.04. besuchte die Klasse 6d der Gemeinsamen Orientierungsstufe des Martin-von-Cochem Gymnasiums und der Realschule plus Cochem mit Herrn Gindele und Frau Fohl die Domstadt. Die Schüler/-innen hatten sich zuvor in einer Unterrichtreihe mit dem Thema "Der Heilige Rock als Symbol" befasst. Durch anschauliche Aktionen vor dem Dom, ansprechende Lieder und Texte im Dom wurde die Wartezeit bis zum Erreichen des Heiligen Rockes aufgelockert und eine Annäherung an seine Symbolik ermöglicht. Seinen Abschluss fand der Tag in einer ökumenischen Andacht in der Konstantinbasilika.
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Interessierte Schülerinnen und Schüler der 8. und 9. Klassen des Berufsreifezweigs der Realschule plus Cochem schlossen sich am Mittwoch, 18.04., in Trier den Pilgerinnen und Pilgern zum Heiligen Rock an.
Zur Einstimmung nahmen wir in der Kirche Liebfrauen an der heiligen Messe mit Weihbischof Leo Schwarz teil. Hier waren die Messdiener/innen, Eva, Maurice, Maike und Stephan, besonders dicht am Geschehen dabei. Uns galt eine besondere Begrüßung des Weihbischofs, weil er 1954/55 selbst in Cochem Lehrer war und 1960/61 als Kaplan in Cochem Religionsunterricht erteilte.
Diese besondere Verbindung nach Cochem ließ uns auch in den Genuss kommen, den Weihbischof Leo Schwarz später noch zu einem einstündigen Gespräch „backstage“ zu treffen.
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In lockerer Runde lernten wir einen “ Weihbischof zum Anfassen“ kennen, der vor allem viel Interesse und Verständnis für die Jugend hat, sei es für seine Messdiener in Bolivien oder für uns.
Mit dem Heiligen Rock und seiner Geschichte hatten wir uns im Religionsunterricht beschäftigt. In feierlicher Erwartung legte jeder in Gedanken den Weg durch den Dom bis hin zum Schrein mit dem Heiligen Rock zurück.
Cochem. Zumindest theoretisch sind Lehrer und Schüler der Realschule plus in Cochem nun in der Lage, eine eigene Radiosendung zu produzieren. Am Freitag haben sie an der „Wahnsinnsfortbildungstour“ von Steffen Griesinger teilgenommen. Der Medienpädagoge und Mitarbeiter bei medien+bildung.com hat sich mit seinem Projekt zum Ziel gesetzt, „200 Lehrer, 20 Schulen in zwei Wochen“ in Rheinland-Pfalz zu Radiomachern auszubilden.
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Dabei geht es Griesinger nicht vor allem darum, dieses Ziel 100-prozentig zu erreichen. „Wenn ich in jeder Schule ein paar Leute für die Sache begeistern kann, dann habe ich schon gewonnen“, erklärt er mit einem Lächeln. In Cochem konnte er sechs Lehrer und zwei Schüler von seinem Projekt überzeugen. Griesingers Idee ist einfach. Er möchte das alte Medium Radio wieder ins Bewusstsein der Leute bringen und die Möglichkeiten aufzeigen, die dahinter stecken. „Das Projekt stellt einen großen Wert für Schulen dar, weil es wirklich umgesetzt werden kann. Und das mit einem sehr geringen finanziellen Aufwand“, erklärt er weiter. Und dann geht es auch schon los. Nach einer kurzen Vorstellungsrunde ganz im Stil professioneller Radiomoderatoren zählt Griesinger noch einmal die Vorteile des Mediums Radio auf. Radio macht nicht nur Spaß, es verbindet außerdem Teamarbeit mit Sprachtraining und trägt positiv zum Schulklima bei, so der Medienpädagoge.
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Prävention: Schon Sechstklässler lernen in der Realschule plus Cochem, wie sie das Web vorbildlich nutzen
Cochem. Konflikte und Streitigkeiten unter Schülern hat es immer schon gegeben, und das Finden von Lösungen zur Streitschlichtung ist ein wichtiger Faktor in der sozialen Entwicklung von Jugendlichen. Problematisch werden Konflikte erst dann, wenn sich das aggressive Verhalten zu Beleidigungen, Bedrohungen und Gewalt aufschaukelt. Oft geschieht das nicht mehr von Angesicht zu Angesicht, sondern anonym über Internetportale in sozialen Netzwerken wie Facebook oder Wer-kennt-wen.
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Diese neue Form des Mobbings macht leider auch vor den Schulen im Kreis Cochem-Zell nicht halt. „Früher wurde auf dem Schulhof gemobbt, heute passiert das im Internet“, sagt Jörg Thelen, Medienschutzberater und Lehrer an der Realschule plus in Cochem. Um die Schüler auf die Gefahren aufmerksam zu machen, die im Internet lauern, hat Thelen vor vier Jahren ein Präventionsprogramm erstellt. Zum ersten Mal gibt es das Projekt nun schon für Sechstklässer.
„Die Schüler sind bereits in der sechsten Klasse technisch so ausgestattet, dass sie multimedial kommunizieren“, so Thelen. Damit der Aufklärungsversuch möglichst authentisch ablaufen konnte, wurden an der Realschule plus zehn Schüler der neunten und zehnten Klassen über mehrere Wochen zu sogenannten Medienscouts ausgebildet. Diese übernehmen am Projekttag den Unterricht sozusagen auf Augenhöhe in den Präventionsklassen. „Es gibt so viele Fallen im Internet, oft sind sich vor allem die jüngeren Schüler gar nicht darüber bewusst“, begründet Medienscout Helena Hauschopp ihre Motivation.
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